Im ersten Qualifikationsspiel trafen wir auf die Rhein-Neckar Löwen und erwischten zunächst einen ordentlichen Start. Früh konnten wir mit 1:0 und wenig später sogar mit 2:0 in Führung gehen, was dem Spiel anfangs eine positive Richtung gab. Doch im weiteren Verlauf kippte die Partie zunehmend. Die Löwen fanden besser ins Spiel, nutzten ihre Chancen konsequenter und drehten den Spielstand Schritt für Schritt. Aus einer Führung wurde ein Rückstand – beim 4:6 war das Momentum bereits klar auf Seiten des Gegners.
Unsere Mannschaft hatte zunehmend Schwierigkeiten im Abschluss und im Spielaufbau, während der Gegner effizient blieb. Trotz des deutlichen Spielverlaufs ist die Leistung unserer Torhüterin hervorzuheben, die mit mehreren starken Paraden ein noch höheres Ergebnis verhinderte. Ohne sie wäre die Niederlage deutlich klarer ausgefallen.
Am Ende stand nach 20 Minuten ein 5:16 auf der Anzeigetafel.
Im zweiten Qualifikationsspiel traf die Mannschaft auf das Team aus Brühl. Die Partie begann mit einer starken Anfangsphase des Gegners, der früh mit 1:0 in Führung ging. In den ersten zehn Minuten war es vor allem der Torhüterleistung und einer stabilen Defensive zu verdanken, dass der Rückstand nicht höher ausfiel. Mehrere starke Paraden hielten das Team im Spiel.
Mit zunehmender Spieldauer fand die Mannschaft besser in die Partie und konnte schließlich den verdienten Ausgleich erzielen. Doch der Gegner reagierte schnell und ging wenig später erneut in Führung.
Die Antwort folgte jedoch prompt: Direkt im Anschluss gelang der erneute Ausgleich. Kurz darauf drehte das Team das Spiel und ging erstmals in Führung.
In der Folge übernahm die Mannschaft zunehmend die Kontrolle. Ein verwandelter Siebenmeter brachte das Team weiter in Front, bevor durch konsequente Chancenverwertung der Vorsprung weiter ausgebaut wurde. Mit einer starken Offensivleistung und wachsendem Selbstvertrauen fielen weitere Treffer.
Den Schlusspunkt setzte ein weiterer Treffer zum 6:2-Endstand.
Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einer starken Torhüterleistung in der Anfangsphase und einer effizienten Chancenverwertung im weiteren Spielverlauf konnte ein verdienter Sieg eingefahren werden.
Im dritten Qualifikationsspiel traf die Mannschaft auf das Team aus Heddesheim. Die Partie begann mit einem frühen Rückstand, als der Gegner mit 1:0 in Führung ging. Zwar gelang zwischenzeitlich der Ausgleich, doch Heddesheim legte erneut vor und übernahm wieder die Führung.
Im weiteren Spielverlauf zeigte die Mannschaft insgesamt die bessere spielerische Leistung, ließ jedoch zahlreiche gute Chancen ungenutzt. Mehrere vielversprechende Konterangriffe konnten zudem von der gegnerischen Torhüterin stark pariert werden, wodurch sich der Rückstand weiter vergrößerte. Zwischenzeitlich stand es 5:2 für Heddesheim.
Trotz des deutlichen Rückstands gab sich das Team nicht auf und kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal heran. Eine Minute vor dem Ende verkürzte die Mannschaft auf 6:4 und erzielte kurz darauf sogar noch den Anschlusstreffer zum 6:5-Endstand.
Am Ende blieb zwar eine knappe Niederlage, dennoch zeigte die Mannschaft eine starke Leistung und war über weite Strecken das spielbestimmende Team. Ausschlaggebend war letztlich die mangelnde Chancenverwertung.
Im vierten Qualifikationsspiel gegen Waldbrunn/Eberbach zeigte das Team eine beeindruckende Moral und kämpfte sich nach einem frühen Rückstand zurück ins Spiel.
Die Partie begann alles andere als optimal: Schnell lag man mit 1:5 zurück und fand zunächst keinen Zugriff auf das Spielgeschehen. Unkonzentriertheiten in der Defensive und fehlende Durchschlagskraft im Angriff ermöglichten dem Gegner diesen klaren Vorsprung.
Doch die Mannschaft bewies Charakter. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich die Abwehr, und auch offensiv wurden die Aktionen konsequenter abgeschlossen. Der verdiente Lohn: Die Aufholjagd zum 5:4 brachte das Team wieder zurück ins Spiel und sorgte für neue Hoffnung.
Allerdings gelang es nicht, diesen Schwung dauerhaft mitzunehmen. Waldbrunn/Eberbach nutzte eine erneute Schwächephase konsequent aus und setzte sich wieder deutlicher auf 9:4 ab. Trotz weiterer Bemühungen und einzelner guter Aktionen konnte der Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzt werden. Beim Stand von 10:7 keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, doch der Gegner blieb souverän und stellte schließlich den Endstand von 13:7 her.
Unterm Strich steht eine Niederlage, die vor allem durch die schwache Anfangsphase geprägt wurde. Positiv hervorzuheben ist jedoch die starke Reaktion nach dem Rückstand und der zwischenzeitliche Anschluss. Darauf lässt sich für die kommenden Spiele aufbauen.
Vielen Dank an K. Knebel für den Bericht und C. Becker für die Fotos
