Spielbericht der weiblichen C Jugend
Am Sonntag, den 1. März 2026, trat die weibliche C-Jugend des Tabellenführers TSV Rot-Malsch auswärts beim Tabellenachten TSV Amicitia Viernheim an.
Anpfiff war um 13:30 Uhr in der Rudolf-Harbig-Halle in Viernheim. Geleitet wurde die Partie von Schiedsrichter Niklas Winkler. Am Kampfgericht unterstützte Sekretärin Nicole Hemberger. Auf der Bank betreuten die Trainer David, Thomas und Janine ihre Mannschaft.
Im Tor standen Noémi und Jamila. Auf dem Feld kämpften Selina, Eva Maya, Lilian, Amelie, Marlene, Alina, Florentine, Emilia, Stella, Greta und Emma, mit Unterstützung von Luisa von der Bank.
Rot-Malsch startete zunächst gut in die Partie: Amelie eröffnete mit dem 1:0 und legte direkt das 2:0 nach. Doch der Gegner antwortete prompt – plötzlich stand es nur noch 2:1. Ein kurzer Schockmoment für die favorisierten Gäste, die damit offensichtlich nicht gerechnet hatten.
Amelie übernahm weiter Verantwortung und erzielte auch das 3:1 und 4:1. Eva erhöhte auf 5:2. Doch Viernheim blieb wach, fokussiert und kämpferisch – der Vorsprung schmolz zwischenzeitlich. Selina traf zum 6:3, Amelie verwandelte sicher vom Siebenmeterpunkt zum 7:4.
Die Gastgeberinnen ließen jedoch nicht locker und arbeiteten sich Tor um Tor heran. Beim Stand von 7:6 für Rot-Malsch ging es in die erste Auszeit. Direkt danach der nächste Dämpfer: 7:7. Ein echter Schockmoment. In der Halle war zu spüren, dass die Partie längst kein Selbstläufer war. Fragen standen im Raum: Wo war die gewohnte Sicherheit? Warum ließ man so viele Gegentore zu?
Die Antwort folgte zumindest teilweise auf dem Feld. Amelie traf zum 8:7, Lilian verwandelte einen Siebenmeter zum 9:7 und Stella stellte auf 10:7. Kurz darauf sah Amelie die Gelbe Karte. Lilian erzielte nach 25 Minuten den nächsten Treffer.
Mit einer knappen 11:9-Führung für Rot-Malsch ging es in die Halbzeitpause. In der Kabine hieß es nun: durchatmen, Taktik nachschärfen, Fehler abstellen und den Vorsprung ausbauen. Die Spannung war greifbar – bei Trainern, Eltern und Zuschauern gleichermaßen.
Die zweite Halbzeit begann nervenaufreibend. Amelie traf per Siebenmeter zum 12:9, legte das 13:9 nach. Doch Selina musste kurz darauf eine Zwei-Minuten-Strafe hinnehmen, und Viernheim nutzte die Phase konsequent. Beim Stand von 13:12 war die Partie wieder völlig offen.
Lilian erhöhte auf 14:12, Selina auf 15:12 – doch in der 32. Minute stand es plötzlich wieder 15:15. Die Halle war nun endgültig elektrisiert. Emilia traf zum 16:15, Selina zum 17:15, doch erneut kämpfte sich Viernheim zurück.
Stella stellte auf 18:17, Selina musste erneut für zwei Minuten vom Feld. Emilia traf zum 19:18, Amelie zum 20:19 und Florentine zum 21:20. Doch auch jetzt: Ausgleich in der 44. Minute zum 21:21.
Die Schlussphase wurde zum echten Nervenspiel. Selina erzielte das 22:21, Eva das 23:21. Amelie erhöhte auf 24:22 und kurz darauf auf 25:23. Jetzt hieß es: durchhalten!
Die Abwehr stemmte sich mit aller Kraft gegen die letzten Angriffe der Gastgeberinnen. Viernheim kam noch einmal heran – doch dann, in der 50. Minute, der erlösende Abpfiff.
Endstand: 25:24 für TSV Rot-Malsch
Ein hart erkämpfter, denkbar knapper Sieg für den Tabellenführer, der bis zur letzten Sekunde für Nervenkitzel sorgte. Trotz des Erfolgs waren die Spielerinnen mit ihrer eigenen Leistung nicht voll zufrieden – das Potenzial der Mannschaft ist definitiv noch nicht vollständig ausgeschöpft.
