Männer 4: Rot-Malsch’s eleven

TSV Rot Malsch IV – TSV Eintracht Plankstadt III 36:29 (14:14)

1D Avengers bereit fürs Endgame

Mit dem zwölften Schlag beim elften Versuch hat die 1Dampf die Vorlage fürs Endspiel nächste Woche eindrucksvoll verwertet. Gegen den starken Tabellendritten aus Plankstadt musste man aber alles abrufen, um die weiße Heimweste im unbefleckten Zustand zu lassen.

Mit eindrucksvoller physischer Präsenz und einem voll besetzen 16-Mann präsentierte sich die Eintracht aus Plankstadt beim Warmlaufen. Unterstützung vom Oberligateam sowie einige Spieler mit Gardemaß, dass trieb so manchem der 1D Cracks Sorgenfalten auf die Stirn. Coach Manuel Thome, der die Mannschaft immer besser einstellt und auch sichtlich positiven Einfluss hat, forderte Tempo und Spielwitz als Gegenpart zur körperlichen Überlegenheit der Gäste. Und da aktuell Fastenzeit ist und die Köpfe einigermaßen frei sind, funktionierte die Umsetzung hervorragend. Jan Thome hielt hinten alles und leitete mit seinen gefürchteten Pässen ein Gegenstoß nach dem nächsten ein. 2:0, 5:1 und 7:3: Der Gästetrainer hatte genug gesehen und bat zur Auszeit. Und die fruchtete ähnlich wie das Eingangskonzept der Hausherren sehr gut. Beim 10:9 war die Begegnung fast wieder ausgeglichen, hier musste wiederrum die TSV mit einer Auszeit intervenieren. Es wurde aber nicht wirklich besser, Plankstadt konnte mit dem Pausenpfiff sogar auf 14:14 Pari stellen.

Die recht zahlreichen Besucher konnten sich auf eine enge und spannende Partie einstellen, die stellenweise auch recht hitzig wurde. Der bessere Start gelang wieder der 1D, man führte direkt mit 2-3 Treffern (16:14, 20:17). Dann aber zündete vor allem der Gästespieler Nicholas Triebskorn den Turbo und degradierte die heimische Abwehr zu Statisten. Fünf der sechs Plankstädter Treffern gingen auf das Konto des Mittelmanns, der fast im Alleigang auf 23:23 stellte. In Folge stellte Coach Thome die Abwehr mit Focus auf Triebskorn um, was einer der Gamechanger werden sollte. Die wiedergewonnene Stabilität veredelte der im zweiten Abschnitt eingesetzte Torhüter Hassis mit einigen Paraden samt Gegenstoßvorlagen. Die Lok verwertete diese auch fast alle und läutete beim 27:24 eine wilde Crunch Time ein. Es wurde nun auch immer ruppiger und 29:26 war der Spielstand, als Rot Malsch eine Auszeit nahm, um die Gemüter etwas zu beruhigen. Der Schuss ging allerdings völlig nach hinten los. Zwar trafen hintereinander Kim Förster und Älla Pi Schäffner (von Rechtsaußen) dreimal in Folge zur vermeintlichen Vorentscheidung (32:26), danach wurde es aber Vogelwild. Drei Zeitstrafen für die Gastgeber, darunter auch für Torhüter Hassis nach gekonnter Ringeinlage (eigentlich ist er ja Motoballspieler), und ein Treffer für Plankstadt zum 32:27 sollten nochmal für Spannung sorgen. In 3:6 Unterzahl schlug der Spitzenreiter aber Eiskalt zurück und brach den Gästen somit endgültig das Genick. 36:29 war der Entstand, der sicherlich um einige Treffer zu hoch ausgefallen war. Eins noch: Man sollte sich nie über Kleingruppenhandlungen mit zwiespältigem Namen lustig machen. Der Schuss ging zweimal nach hinten los 😉.

Dabei waren

Jan Thome, Dominik Hassis; Sven Hofmann, Sascha Degenkolbe, Noah Taljanovic (2), Sebastian Thome (13/1), Kim Förster (2), Tobias Förster (3), Michael Stegmüller (1), Andreas Walz (2), Andreas Bihn, Christian Breitenstein (5), Philipp Schäffner (8/1), Fabien Förderer

Vorschau

Wie bereits Eingangs erwähnt hat sich die 1D mit diesem Sieg ein Endspiel kommende Woche erspielt. Dann heißt es bei der Begegnung gegen die SG Schwarzbachtal: Alles oder Nichts. Bei einem Sieg wäre die 1D nicht mehr vom Thron zu stoßen. Dabei muss man jedoch ohne Unterstützung der anderen Mannschaften auskommen, da alle vier parallel im Einsatz sind. Das wird auch einige Zuschauer kosten, wobei die Lok das inzwischen gewohnt ist und den finalen Schlag auch allein ausführen kann. Natürlich freut man sich trotzdem über jeden, der die Reise auf sich nimmt :).

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