Männer 4: Ach du grüne Neune

TSV Rot Malsch IV – TV Sinsheim III 40:30 (20:15) 

Ja, inzwischen sind bereits neuen Partien in der 3. Kreisliga gespielt und keiner hat es bis dato geschafft, die 1Dampf zu besiegen. Auch die Gäste aus Sinsheim schienen nicht wirklich daran zu Glauben dies zu ändern, kreuzten mit lediglich acht Feldspielern auf wobei einer davon ins Tor manövriert wurde. Trotzdem hielten die Mannen um den aktuellen Torschützenkönig Stier (acht Treffer) und der Ex-Mälscher Olbert (sagenhafte 15 Tore) sehr gut mit und ließen sich nicht abschlachten.

Es ist immer schwer, einen Gegner mit solch dünnem Kader zu bespielen. Unserer 1D gelang es aber vor allem zu Beginn gut, führte sehr schnell deutlich mit 4:1 und später dann mit 7:3. Bastian Schell, Leihgabe der 1c und bester Rot-Mälscher Schütze an diesem Tag, ließ noch einige Einschläge folgen, die TSV lag nach etwas mehr als 15 Minuten klar vorne (14:5). Danach entschied man sich für einen Blockwechsel, welcher massiv Sand ins Getriebe bugsierte. Bis zur Pause „schmolz“ die Führung auf 20:15, gemäß Trainerlegende N. Schwab waren das 8-9 Gegentore zu viel.

In der Kabine wurden die Mängel wie immer gemeinschaftlich und vor allem messerscharf analysiert. Die Mitte verdichten und das kongeniale Duo Olbert/Stier aus dem Spiel nehmen. Und wie so oft waren die Worte völlig vergebens, es wurde weitestgehend das Gegenteil umgesetzt. Immerhin lief der Apparat im Angriff einigermaßen, näher als vier Tore kamen die Gäste nie. Nach der Hälfte des zweiten Abschnitts stand es 30:22, die erste Kiste Bier war im Kasten. Diesmal gab es im Gegensatz zur ersten Hälfte auch kein Leistungsabfall nach den Wechseln, was aber hauptsächlich an der nicht gerade spritzigen Vorstellung der Protagonisten des ersten Spielabschnittes lag. Die Begegnung plätscherte so bis zum Ende ohne wirkliche Highlights vor sich hin und endete mit 39:30 für die 1D. Bzw. nein, ein Highlight der ungewöhnlichen Art gab es dann doch noch zu bestaunen. Hintergrund: Gästetrainer Stier versprach seinen Jungs zwei Kisten Bier, wenn man unter 40 Gegentreffer bleibt. Er lief bereits Richtung Heimbank und monierte, wieso die 1D so gnädig war. Dabei war ihm entgangen, dass sich einer seiner Spieler (welcher wo kein Bier trinkt) eine Sekunde vor Schluss dazu entschied, den Anwurf zu stören was eine Rote Karte samt Strafwurf zur Folge hatte. Diesen knatterte 7m-Ikone David Bitz in die Maschen und beschwerte seinen Farben wiederrum ein Paket Spaßgetränke. Wild. Das war wohl die einzige Aktion, an welche man sich im Nachhinein erinnern könnte.

Die 1Dampf geht jetzt erstmal in die Faschingspause. Zeit, neue Spielkonzepte auszutüfteln und am Coach-Verstehen zu arbeiten. Wobei man immer wieder erwähnen darf, dass es seit Jahren kein Handballtraining mehr gibt und dafür können sich die Leistungen zumindest manchmal echt sehen lassen.

PS danke an Ian Fleck für die kurzfristige Übernahme des Zeitnehmers 🙂

PPS ein Bild gibts diesmal nicht, die Mannschaft wollte direkt zur Videoanalyse Deutschland – Dänemark. Daher symbolisch das Bild eines rostigen Zuges, der die Leistung an diesem Sonntag recht gut beschreibt.

Dabei waren:

Benny Brown, Dominik Ittensohn; Sven Hofmann (5), Sascha Degenkolbe, Sebastian Thome (9), Julian Funkert (1), Simon Back (1), Bastian Schell (9), Kim Förster (2), David Bitz (3/2), Andreas Walz (2/1), Andreas Bihn, Christian Breitenstein (4), Manuel Thome (4)

 

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