Mit einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität starteten die Jungs der männlichen E1 des TSV Rot-Malsch in ihr Rückspiel gegen die Wölfe Plankstadt. Die Erinnerungen an die Vorrunde, in der sowohl die Koordination als auch das Spiel verloren gegangen waren, steckten noch in den Köpfen – umso größer der Ansporn, es diesmal besser zu machen.
Gleich zu Beginn gelang jedoch ein kleiner Befreiungsschlag: In den drei Koordinationsdisziplinen Bankziehen, Ballschlagen und Zielwerfen zeigte sich die E1 hochkonzentriert und sicherte sich verdient die zwei Punkte. Ein wichtiger Erfolg, der eigentlich für etwas Ruhe hätte sorgen sollen – doch auf dem Feld war die Nervosität weiterhin deutlich spürbar. Auch bei den Spielern aus Plankstadt war die Anspannung zu erkennen, und so entwickelte sich eine Partie, die vor allem von starken Abwehrleistungen geprägt war.
Beide Teams standen defensiv sehr sicher und ließen nur wenige klare Torchancen zu. Die wenigen Würfe, die den Weg aufs Tor fanden, wurden entweder von den stark aufgelegten Torhütern beider Seiten entschärft oder verfehlten knapp ihr Ziel. Nach zehn intensiven Minuten waren dementsprechend erst fünf Treffer gefallen.
Zunächst hatten sich die Wölfe einen kleinen Vorsprung erarbeitet, doch eine Auszeit brachte den TSV wieder in die Spur. In der Folge fanden die Jungs besser ins Spiel, agierten mutiger und kämpften sich Tor für Tor heran. Bis zur 18. Minute hielten sie stark dagegen, doch kurz vor der Halbzeitpause stellten die Plankstädter den Vorsprung wieder her Diesen bauten sie auch nach der Pause beständig aus. Die Wölfe erhöhten deutlich das Tempo und setzten die Abwehr sofort unter Druck. Innerhalb von nur sieben Minuten lagen sie schließlich mit sieben Toren vorne – ein Abstand, der sich im weiteren Verlauf nicht mehr aufholen ließ.
Die E1 des TSV kämpfte zwar unermüdlich weiter, doch an diesem Tag kam gleich mehrfach Pech dazu: gut herausgespielte Chancen landeten an Pfosten oder Latte, wurden vom Torhüter der Wölfe pariert oder verfehlten knapp ihr Ziel. Gleichzeitig zeigten die Plankstädter, warum sie zu den stärksten Teams der Runde zählen. Sie fingen zahlreiche lange Pässe ab, standen defensiv stabil und schalteten nach Ballgewinnen blitzschnell um. Trotz der wachsenden Differenz gaben die Jungs des TSV nicht auf und versuchten weiter, ihre spielerischen Lösungen zu finden. Insbesondere in der Aufholjagd der letzten zwei Minuten zeigten die E1, wie gut sie eigentlich spielen können. Am Ende musste man jedoch anerkennen, dass die Wölfe aus Plankstadt in dieser Partie schlicht die bessere Mannschaft waren. Vielleicht können die Malscher Jungs aus genau dieser Stärke ihres Gegners etwas lernen: vor allem die Schnelligkeit im Spiel nach vorne könnte ein wertvoller Impuls für die kommenden Begegnungen sein. Ansonsten bleibt nur zu sagen: Kopf hoch – der nächste Gesamtsieg kommt bestimmt!
