Männer 1: Red Lobsters sind Herbstmeister!

Sport-Union Neckarsulm – TSV Rot-Malsch 32:37 (14:15)

Red Lobsters sind Herbstmeister!

Letztes Spiel des Jahres, unbekannter Gegner. Die Red Lobsters mussten am vergangenen Samstag zur Sport-Union Neckarsulm (im Folgenden als SUN beschrieben). Keine leichte Aufgabe, nahmen die Gastgeber doch im ersten Saisonspiel der TSG Wiesloch gleich mal einen Punkt ab. Dementsprechend war man auf eine enge Partie vorbereitet. Ein Auf und Ab wars dann aber auch, ehe die TSV in der Schlussphase den Deckel drauf machen konnte und sich somit, bedingt durch die Niederlage der TSG Wiesloch gegen die HGO, die Herbstmeisterschaft sichern konnte.

Ausgeglichen startete die Partie. Die Gäste gingen durch einen Treffer von Hornstein auch direkt in Führung. Diesen konnte der Gastgeber aber direkt ausgleichen. So lässt sich die Partie bis zur 11. Spielminute durchgängig beschreiben. Rot-Malsch in Front, Ausgleich SUN. Dann legten aber die Defensive und Janis im Tor einen Zahn zu. Das 6:6 sollte fürs Erste der letzte Ausgleich sein. Innerhalb weniger Minuten zogen die Lobsters auf 6:10 davon. Die SUN ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und zeigte, warum man Wiesloch ein Unentschieden abverlangte. Man zwang die Lobsters zu Fehlern, welche der Gastgeber nutzte, um sich langsam wieder heranzupirschen. Über 8:10, 10:12 und 11:13 musste man nach dem 12:14 durch einen schnellen Doppelschlag den 14:14 Ausgleich hinnehmen. Durch einen 7m-Treffer knappe zwei Minuten vor dem Pausenpfiff stellte man auf 14:15. Da die restlichen Angriffsbemühungen beider Mannschaften dann aber von wenig Erfolg gekrönt waren, ging es mit eben diesem Stand in die Kabinen. Auf der Tribüne machte sich hier bereits die Nachricht über die Niederlage Wieslochs breit, man einigte sich unter den Fans aber darauf, das nicht an die Mannschaft heranzutragen. Volle Konzentration war in der zweiten Hälfte gefragt.

Dass es darauf auch ankam, sah man direkt. Die Gastgeber konnten postwendend ausgleichen, ehe die TSV mit zwei Treffern in Folge auf 15:17 stellte. Neckarsulm ließ sich aber nicht abschütteln und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Zwar waren die Lobsters beim 16:19 wieder auf drei davongezogen, die SUN stellte jedoch schnell auf 18:19. Die Antwort der TSV war das 18:21. Dieser Vorsprung war beim 20:24 auf vier Treffer ausgebaut. Nach dem 21:25 kamen die Gastgeber in der 46. Min dann erneut auf zwei Treffer heran. Ein offener und schneller Schlagabtausch. Die folgenden Minuten lassen sich recht einfach beschreiben: Rot-Malsch trifft, Neckarsulm zieht nach. Beim 28:29 in der 51. Minute dann eine ganz gefährliche Phase, in welcher die SUN wieder auf einen Treffer heran kam. Coach Erles zog seine Auszeit, die auch Wirkung zeigte. Einem Treffer durch Springer folgte ein 7m der Gastgeber, welcher durch eine wichtige Parade von Guse entschärft wurde. Im Gegenzug konnte Marterer auf 28:31 stellen. Die folgende Auszeit der SUN zeigte dann keine Wirkung, denn die TSV erhöhte durch Hornstein auf 28:32. Neckarsulm versuchte nochmal alles, schaffte es aber immer nur, auf drei zu verkürzen. Final zog man den Gastgebern nach dem 31:34 den Zahn, als Marterer mit einem Doppelschlag auf 31:36 erhöhte. Dem Treffer der Gastgeber folgte noch ein weiterer durch die TSV, sodass man am Ende verdient mit 32:37 gewinnen konnte.

Nach Abpfiff war der Jubel verständlicherweise groß, da die Mannschaft nun auch endlich erfuhr, dass man dank der HGO die Hinrunde als Herbstmeister abschließt. Jetzt heißt es erst einmal Akkus aufladen und nach den Feiertagen etwas ausgeruhter ins Training zurück kommen. Es ist erst die Hälfte der Runde gespielt, die Rückrunde verspricht große Spannung. Bis zur ersten Partie im neuen Jahr (24.01.) verabschieden sich die Red Lobsters nun aber erst einmal in die Winterpause.

Allen Fans, Freunden, Sponsoren und Gönnern wünscht die Mannschaft eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2026. Wir sehen uns!

Mannschaft

Janis Steinhauser (Tor), Alexander Guse (Tor)

Gabriel Moser, Linus Billmaier, Levin Eder (6), Patrick Fehringer, Nils Klary, Dominic Steinhauser (8), Janosch Menger, Ben Hütten, Laurenz Springer (5), Maximilian Hornstein (10/4), Noah Brühmüller, David Grün (2), Lukas Marterer (6)

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