Frauen 1: Gute Anfangsphase, schwierige zweite Hälfte: Rot-Malsch gibt Spiel nach der Pause aus der Hand

Am Samstag empfingen die Damen des TSV Rot-Malsch den TSV Birkenau. Zwar steht Birkenau aktuell im oberen Tabellendrittel, während Rot-Malsch eher im unteren Bereich zu finden ist – doch diese Ausgangslage spielte vor allem in der ersten Halbzeit kaum eine Rolle.

Die Gastgeberinnen starteten engagiert in die Partie und präsentierten sich defensiv sehr stabil. Durch eine starke, konsequente Abwehrleistung gelang es Rot-Malsch immer wieder, Birkenau zu Fehlern zu zwingen und den favorisierten Gegner aus dem Konzept zu bringen. Nach 15 Minuten lag Rot-Malsch nur knapp mit 6:8 zurück – ein Spiel auf Augenhöhe.

Julian Ganter | TSV Rot-Malsch

Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieb die Partie ausgeglichen. Rot-Malsch arbeitete konzentriert, ließ nur wenige freie Würfe zu und spielte im Angriff geduldig. Zwar gelang es nicht, selbst in Führung zu gehen, doch das Team hielt Birkenau konsequent in Reichweite. Mit 9:12 ging es verdient mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff änderte sich das Bild jedoch. Die zuvor kompakte Abwehr fand nicht mehr die nötige Abstimmung und Birkenau nutzte jede Lücke resolut aus. Im Angriff schlichen sich auf Seiten der Gastgeberinnen vermehrt technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse ein, sodass Birkenau sich Schritt für Schritt absetzen konnte.

Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit wuchs der Abstand auf acht Treffer an – ein Rückstand, von dem sich Rot-Malsch nicht mehr erholte. Birkenau spielte die Partie routiniert zu Ende und baute den Vorsprung weiter aus, sodass am Ende ein deutliches 18:30 auf der Anzeigetafel stand.

Es spielten: Michaela Valentin (4), Mara Müller (3), Marie Thome (3), Celine Ungerer (3), Jennifer-Maria Hikade (2), Alina Heilmann (1), Thea Huber (1), Hannah Rothermel (1), Jasmin Baranczyk, Leonie Förderer, Sophie Huber, Ines Michelfelder, Klara Ritz

Julian Ganter | TSV Rot-Malsch

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