wJB “ Niederlage akzeptiert- Kampfgeist bleibt : Mädels schauen nach vorn !“

Spielbericht – Weibliche B-Jugend Rot-Malsch

Alisha Ries | TSV Rot-Malsch

 

JSG Heidelberg – Rot-Malsch | 22.11.2025 | 17:00 Uhr

Schiedsrichter: Sven Brockmann · Zeitnehmer: Jürgen Linder · Trainer: Thomas

Es spielten: Emilia, Leni, Hanna, Sophia, Kiara, Meike, Paula, Marlene, Pia (Tor) und Luisa (Aushilfe aus der C-Jugend).

 

Die weibliche B-Jugend von Rot-Malsch reiste am Samstagmittag motiviert nach Heidelberg, begleitet von einem engagierten Fanblock – den trommelnden und anfeuernden Eltern, die das Team über das gesamte Spiel hinweg lautstark unterstützten. Rot-Malsch begann das Spiel mit einer beeindruckenden Energie.

Schon in den ersten Minuten zeigte sich die Entschlossenheit des Teams: Meike eröffnete das Torfestival mit einem kraftvollen Wurf zum 0:1, gefolgt von einem präzisen Treffer von Sophia. Kurz darauf verwandelte Meike einen Siebenmeter souverän, bevor Emilia – nach einem großartigen Pass von Sophia – elegant zum 1:4 erhöhte. Sophia traf anschließend selbst erneut, und Paula, die sich offensiv immer wieder stark in Szene setzte, erzielte nach einem wunderbaren Zuspiel von Sophia das sechste Tor für Rot-Malsch. Paula zeigte im gesamten Spiel eine starke Präsenz: Sie lief sich viel frei, bot sich clever an und unterstützte das Angriffsspiel mit Übersicht und Mut.

Alisha Ries | TSV Rot-Malsch

Auch die weitere Anfangsphase gehörte klar den Gästen: Meike traf gleich zweimal hintereinander, und Emilia legte ebenfalls doppelt nach. Nach rund zwölf Minuten lag Rot-Malsch völlig verdient mit 8:10 in Front. Das lag nicht nur an den Torschützinnen, sondern auch an der starken Abwehrarbeit: Leni, Hanna und Kiara arbeiteten unermüdlich, rückten konsequent heraus, blockten Würfe und legten immer wieder wichtige Vorspielzüge an, die den Rückraum entlasteten. Besonders Kiara zeigte dabei ihr taktisches Geschick: Sie antizipierte viele Aktionen der Heidelbergerinnen und machte so deren Angriff schwer.

Im weiteren Verlauf schaltete sich auch Marlene immer wieder gefährlich ein. Mit zwei blitzsauberen Toren von links außen brachte sie nicht nur wichtige Treffer ein, sondern setzte auch emotionale Signale. Marlene arbeitete zudem defensiv stark, half beim Rückzug und sorgte mit ihrem schnellen Umschaltspiel dafür, dass Rot-Malsch oft früh Druck aufbauen konnte.

Alisha Ries | TSV Rot-Malsch

Nach einem Foul an Meike sah Heidelberg eine 2-Minuten-Strafe – deutlich verursacht durch ein hartes Blocken. Die Trommeln der Eltern hallten laut durch die Halle, und die Mädchen „hatten Blut geleckt“. Kurz darauf kassierte Heidelberg sogar eine gelbe Karte. Im Gegenzug traf Sophia eindrucksvoll von rechts außen. Auch die Aushilfe aus der C-Jugend, Luisa, bekam eine gelbe Karte, spielte aber trotzdem mit enormem Einsatz weiter.

Nach einem weiteren Treffer von Meike nahm Trainer Thomas bei einem Stand von 11:14 eine kurze Auszeit, um seinem Team Ruhe und Struktur zu geben. Danach erhöhte Meike erneut, bevor Emilia mit einem spektakulären Sprungwurf „aus dem Rückraum nach vorne ziehend“ das 16. Tor erzielte. Die erste Halbzeit endete hochverdient mit 13:16 – ein klares Zeichen der Dominanz und des Teamgeists. Die Mädchen spielten schön miteinander, wach und zielstrebig.

Die zweite Halbzeit begann ebenfalls stark: Meike, Sophia und nochmals Meike erhöhten, und Meike traf sogar ein weiteres Mal von links außen. Sophia verwandelte zudem einen Siebenmeter zum 20:21. Doch dann begann das Spiel zu kippen. Heidelberg wurde wacher, aggressiver, konzentrierter – während Rot-Malsch plötzlich Mühe hatte, den Rhythmus zu halten. Nach einer Auszeit stand es schließlich 21:20 für Rot-Malsch, aber das Spiel war gefährlich offen.

Dann traf Luisa – ein ganz wichtiger Treffer – zum 22:22. Doch Meike verschaffte Rot-Malsch mit dem 22:23 wieder Luft, musste im Anschluss jedoch eine 2-Minuten-Strafe absitzen. Dies brachte das Team in eine schwierige Phase. In dieser Zeit zeigte sich Kiara . Sie erzielte zwei enorm wichtige Tore, die den Anschluss hielten und den Kampfgeist des Teams widerspiegelten.

In der 18. Minute nahm Rot-Malsch beim Stand von 25:25 eine weitere Auszeit. Die Mädchen waren erschöpft, mussten sich sammeln – doch Heidelberg war jetzt die stabilere Mannschaft. Meike erzielte noch ihr letztes Tor des Spiels, doch anschließend zogen die Gastgeberinnen davon.

Alisha Ries | TSV Rot-Malsch

Mit 30:26 musste Rot-Malsch schließlich eine bittere Niederlage hinnehmen. Die Mädchen waren sichtlich enttäuscht, traurig und frustriert. Besonders nach der starken ersten Halbzeit fühlte sich das Ergebnis für sie schwer an. Einige kämpften mit Tränen, andere mit Ärger über vergebene Chancen oder eigene Fehler. Doch trotz der Emotionen zeigte das Team Charakter.

Denn die Mädchen wissen: Aus genau solchen Spielen lernt man am meisten.

Man wächst an Rückschlägen, man lernt aus Fehlern – und man steht gemeinsam wieder auf.

Die Mädchen, die kein Tor erzielt haben, waren dennoch entscheidend:

Leni, Hanna und Kiara überzeugten mit starker Abwehrarbeit, liefen unermüdlich, unterstützten den Rückraum, blockten Würfe und legten Vorläufe an, die viele Tore erst ermöglichten. Pia im Tor hielt wichtige Bälle und war in Halbzeit eins ein Garant für die Führung. Und auch Paula und Marlene – beide heute mit wichtigen Offensiv- und Defensivaktionen – waren unverzichtbare Bausteine dieses Teams.

Alisha Ries | TSV Rot-Malsch

Am Ende bleibt, trotz Niederlage, eine klare Botschaft:

Rot-Malsch gibt niemals auf.

Rot-Malsch kämpft.

Rot-Malsch lernt.

Rot-Malsch wächst.

Und die Mädchen bleiben weiterhin: am Ball, im Team, gemeinsam stark.

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