Frauen 1: Lehrstunde in Leonberg – RedFlamingos zeigen Moral nach bitterer erster Hälfte

SV Leonberg/Eltingen – TSV Rot-Malsch 34:22 (21:9)

Für uns RedFlamingos stand das nächste Auswärtsspiel an, diesmal beim SV Leonberg/Eltingen. Der Gegner lag vor der Partie zwar mit 5:7 Punkten im Mittelfeld der Tabelle, hatte jedoch zuletzt mehrere deutliche Siege eingefahren. Da wir personell angeschlagen waren und noch nie gegen dieses Team gespielt hatten, war völlig offen, was uns an diesem Abend bevorstehen würde.

Schon in den ersten Minuten wurde klar: Die Gastgeberinnen nutzten jeden unserer Fehler kompromisslos aus. Unsere Anfangssieben verschliefen den Start komplett. Wenn Leonberg/Eltingen nicht bereits über die erste Welle erfolgreich war, brachten sie den Ball im Tempo der zweiten Welle ebenso sicher unter. Bereits beim 4:1 nach sechs Minuten zog unser Trainer die erste Auszeit – Wirkung zeigte sie leider keine. Zu viele technische Fehler im Angriff und das extrem schnelle Umschaltspiel der Gegnerinnen wurden uns zum Verhängnis. Nach zehn Minuten stand es 8:3, kurz darauf kamen wir zwar noch einmal auf 9:6 heran, bevor Leonberg/Eltingen konsequent auf 16:6 davonzog. Eine Besserung war bis zur Pause nicht in Sicht. Mit einem deutlichen 21:9 wurden die Seiten gewechselt.

Die Halbzeitansprache fiel entsprechend klar aus: Das war unsere bisher schlechteste Leistung, und so wollten wir uns nicht weiter präsentieren. Die Devise für den zweiten Durchgang lautete deshalb einfach: Wir starten mental bei null.

Und tatsächlich zeigten wir uns nach Wiederanpfiff wie ausgewechselt. Auch wenn das Spiel zu diesem Zeitpunkt praktisch schon entschieden war, kämpften wir uns als Mannschaft zurück. Die Abwehr arbeitete nun aggressiver und kompakter, das Rückzugsverhalten stimmte und wir bekamen die gefährlichen Konter der Gegnerinnen deutlich besser in den Griff. Im Angriff wechselten sich beide Teams mit Torerfolgen ab – mal trafen wir, mal Leonberg/Eltingen –, sodass die zweite Halbzeit unentschieden endete. Am Ende leuchtete ein 34:22 von der Anzeigetafel.

Insgesamt bleibt eine Leistung, von der wir uns schnell verabschieden wollen. Aber die zweite Halbzeit hat einmal mehr gezeigt: Wir können es deutlich besser. Daran wollen wir anknüpfen.

Nächste Woche haben wir spielfrei und nutzen die Zeit, um uns optimal auf unseren kommenden Gegner, die TG Pforzheim, vorzubereiten. Die Pforzheimerinnen stehen aktuell ungeschlagen an der Tabellenspitze – es muss also vieles zusammenlaufen, damit wir nicht erneut so untergehen wie zu Beginn dieses Spiels. Anwurf ist am Samstag 29.11. um 17:30 Uhr in der Sporthalle beim Fritz-Erler-Gymnasium in Pforzheim.

Kommt vorbei und unterstützt uns – wir brauchen jede Hilfe, um gegen diesen starken Gegner bestehen zu können!

Es spielten:
Alisa Zöllner, Sophie Huber (Tor); Celine Ungerer (2), Thea Huber, Sarah Bräuninger, Mara Müller (4), Michaela Valentin (2), Hannah Rothermel, Ines Michelfelder (4), Marie Thome (2), Leonie Förderer (1), Lara Steinhauser, Jennifer-Maria Hikade (4), Klara Ritz (3).

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